32 DE: Starke Frauen, starke Industrie: weibliche Führungskräfte in der voestalpine

Shownotes

Welche Rolle spielen Frauen heute in Führungspositionen in der voestalpine, welche persönlichen Karrierewege haben sie geprägt und warum ist Vielfalt ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Zukunft? In Episode 32 von myPODCAST steht das Thema Weibliche Führungskräfte im Mittelpunkt. In einer hochkarätigen Gesprächsrunde geht es um Verantwortung, Sichtbarkeit, Netzwerke und die Frage, welche Rahmenbedingungen Frauen brauchen, um in einem industriellen Umfeld erfolgreich zu sein. Die Episode macht deutlich, dass Female Empowerment bei der voestalpine kein Lippenbekenntnis ist, sondern ein strategisches Zukunftsthema. Teil 1 legt den Fokus auf persönliche Erfahrungen und bestehende Initiativen, Teil 2 widmet sich den Herausforderungen der kommenden Jahre und dem Blick nach vorne.

Die voestalpine AG im Web: https://www.voestalpine.com voestalpine Jobportal: https://jobs.voestalpine.com/

myPODCAST ist ein voestalpine-Medium für alle Mitarbeiter: innen aber auch für Fans der voestalpine und zukünftige Kolleg:innen. myPODCAST erscheint immer am ersten Mittwoch im Monat.

myPODCAST wird produziert von wepodit

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00:00:01:

00:00:02: Herzlich Willkommen zum MyPODCAST.

00:00:05: Ein voestalpine für alle

00:00:07: Mitarbeiterinnen

00:00:07: und Mitarbeiter, aber auch für Fans der voestalpine und zukünftige Kolleginnen

00:00:13: und Kollegen!

00:00:14: Durch MyPODCAST begleitet sie Silvia Reim.

00:00:21: Herzlich Willkommen zu Episode thirty-two von myPODCAST – einer Episode mit ganz viel Frauenpowern.

00:00:29: Unser Thema heute – starke Frauen, starke Industrie Weibliche Führungskräfte in der voestalpine.

00:00:37: Ich freue mich heute eine sehr hochkarätige Runde vor dem Podcast-Mikrofon begrüßen zu dürfen!

00:00:44: Herzlich willkommen an Karola Richter Vorstandsmitglied und Leiterin der Metal Forming Division Pauline Seidermann CFO der Stildivision Nadja Jungwirt, CSO voestalpine Rail Technology und last but not least ein herzliches Groskott an den Vorstandsvorsitzenden der voestalpine CEO Herbert Eibensteiner.

00:01:08: Schön dass Sie alle Zeit gefunden haben!

00:01:11: Female Empowerment – also die Stärkung und Förderung von Frauen im Unternehmen ist ein wesentliches Ziel für die voestalpine in den kommenden Jahren.

00:01:22: Meine Einstiegsfrage an Sie alle, wenn Sie das Thema Frauen in der Industrie in einem Satz beschreiben müssten.

00:01:30: Welcher wäre das denn?

00:01:32: Vielleicht starten wir mit Ihnen Frau Seidemann.

00:01:35: Das ist eigentlich ein Schlagwort.

00:01:37: Wir sind immer noch stark unterrepräsentiert Aber es müssen mehr werden und wir werden auch mehr

00:01:44: Vorrichter

00:01:45: Ja Wenn wir wüssten, was uns entgeht ist mein Satz.

00:01:48: Aber da sag ich vielleicht noch einen Satz dazu, was das bedeutet für mich?

00:01:52: Ich sehe das in beide Richtungen tatsächlich aus Sicht der Arbeitgeber der Firma in wirklich diversen Teams mit einem höheren Frauenanteil Verlaufengespräche aus meiner Erfahrung raus deutlich positiver strategischer langfristiger orientiert.

00:02:09: Es macht einfach viel mehr Spaß als eine andere Atmosphäre.

00:02:12: Ich sehe es aber auch umgekehrt aus Sicht der Frauen, die viele unsere Arbeitsplätze nicht kennen in der Industrie.

00:02:18: Nicht nur im Büro, aber auch in der Produktion sind das sehr attraktive Arbeitsplätzen gerade für Frauen.

00:02:24: Sehr gut planbar!

00:02:25: Wir arbeiten als Teams, sind spannender Arbeiten dabei und im Vergleich zu anderen Industrien durchaus gut bezahlt.

00:02:33: Frau Jung wird's?

00:02:35: Der Satz ist für mich, Frauen sind aus der Industrie nicht wegzudenken und ich möchte das auch kurz erklären.

00:02:41: Das beziehe ich einerseits auf die Rollen also weder als Arbeiterinnen noch als Fachexpertinnen und auch nicht als Bürokräfte und schon gar nicht als Führungskräfte.

00:02:51: Und das kann man festmachen darin, dass also der Anteil an Frauen in der Industrie grundsätzlich im anderen Brauch schon deutlich höher ist als in der Schwerindustrie und auch wenn man sie in den geschiedlichen zeitlichen Kontext setzt.

00:03:04: Mir ein etwas untergekommen ist nämlich, dass Österreich in den neunzehnten sechziger Jahren die höchste Frauenerwerbsquote in Europa hatte und die Grundlage dafür waren Industriearbeitsplätze.

00:03:16: Herr Eibensteinert bitte auch von Ihnen einen Satz zum Thema Frauen in die Industrie?

00:03:20: Ich möchte ganz kurz machen, ich weiß dass die Frauen mit ihrem Know-how ganz essentiell zu unserem Unternehmens Erfolg beitragen.

00:03:31: Vielen Dank fürs erste.

00:03:32: wir sehen wie wichtig das Thema ist!

00:03:35: Mich würden jetzt nun Ihre persönlichen Karrierewege als Frau in der Fürst Salpina interessieren.

00:03:41: Frau Richter starte gerne mit Ihnen Wie sind Sie denn zur Fürstalpine gekommen?

00:03:46: und auch was begeistert Sie denn an Ihrer täglichen Arbeit als Vorständin und Chef in einer Division?

00:03:53: Ja, gut.

00:03:53: Ich glaube die ganz einfache Antwort auf die Frage wie bin ich dann zur Fürsterpine gekommen?

00:03:57: ist wenn man die Firma wechselt und die Industrie wechseln über einen Hethante.

00:04:02: aber ich glaube die Frage geht ja viel tiefer und ich glaub entscheidend ist dass gerade im meinem Werdengang Es irgendwie mir auch in die Wege gelegt wurde, dass ich in einem Technologieunternehmen arbeiten würde.

00:04:15: Ich habe mich früh für Naturwissenschaften interessiert und hatte das Glück an Elternhaus zu haben, indem es okay war, indem das gefördert wurde, gerade wenn die Mädchen gefragt haben immer wieder bestärkt wurden, dass es gut ist sich dafür zu interessieren.

00:04:30: In meinem nächsten Schritt hat mich wieder ein bisschen in Richtung gebracht, war ich schon im produzierenden Gewerbe.

00:04:40: Ich war schon in der Industrie, es war die chemische Industrie aber ich denke im Sinne von Manufacturing, im Sinne vom Produzieren des Gewerbes auch eben sehr technisch und ich hatte, denke ich auch das Glück dass ich gute Mentoren auf meinem Weg hatte, die mir sehr früh Tipps gegeben haben, die gesagt haben Mensch macht vielleicht nicht nur die eine Seite zum Beispiel Assistenz irgendwo Auch wenn spannende Jobs waren oder nur Strategie.

00:05:09: Dieser Mentor hat mir gesagt, schau das du auch sehr früh operatives Geschäft machst.

00:05:13: Schau dass du es wirklich erlebst wie's im operativen Geschäft in den Divisionen zugeht.

00:05:18: und ich glaube das ist etwas was mir jetzt in meiner jetzigen Aufgabe durchaus hilft.

00:05:23: also eine breite und unterschiedliche Jobs.

00:05:26: Ja dann haben sie noch gefragt was mich denn begeistert an meine Arbeit?

00:05:30: Ich glaub man siehts und man merkt's.

00:05:36: Was an vielen Dingen liegt.

00:05:37: zum einen eine Firma, die offen ist.

00:05:40: Wenn man neu kommt und gut aufgenommen wird, hat man eine Chance zu gestalten.

00:05:46: Ich glaube ich bin auch sehr gut aufgenommen worden im Team, sei es die Kollegen im Vorstand aber eben in der Metalforming Division für die ich zuständig bin.

00:05:55: Und wenn man merkt, man kann Dinge bewegen oder umsetzen dann begeistert das von selbst.

00:06:01: Man hört ihnen die Begeisterung jedenfalls an!

00:06:03: Gab's denn in ihrer Karriere, im Berufsleben einen Moment an dem sie irgendwie dachten jetzt übernehme ich Verantwortung oder jetzt will ich mehr beitragen?

00:06:14: Ja.

00:06:15: Ich glaube es gibt nicht den einen Schritt wo man dann Verantwortung übernimmt und vorher hat man das nicht getan.

00:06:20: Ich glaub ganz normal entwickelt sich in einem Geschäftsleben, in einem Berufsleben dass man immer wieder den kleinen Schritt tut und ein wenig mehr Verantwortung übernimmt.

00:06:30: Ich glaube, jeder wäre überfordert schon gleich eine Riesenverantwortung in einem Schritt zu übernehmen.

00:06:35: Aber auch dass es wichtig ist offen sein für diesen Schritt.

00:06:40: Ich glaub aber auch beobachtet zu haben, dass gerade Frauen sich bisschen schwerer tun.

00:06:46: Frauen haben oft die Erwartungen an sich.

00:06:47: Mensch das muss ich doch schon perfekt können!

00:06:50: Ich muss doch hundert Prozent bereit sein für den nächsten Schritt.

00:06:53: Ich hab's immer so gehalten, wenn man mich gefragt hat.

00:06:57: Dann hab ich gesagt, na ja, ich weiß vielleicht noch nicht alles, aber ich mach jetzt den Schritt!

00:07:02: Es wird einen Grund haben, dass mich einer fragt und ... Ja, manchmal war der Job spannend.

00:07:07: Manchmal war der, dass ich dachte, hm, weiß ich nicht, ob das so spannend ist?

00:07:10: Ich hab es trotzdem gemacht und hab immer gesagt, dann gestalte ich halt.

00:07:13: Und ich glaub dieses Gestalten wollen, Verantwortung übernehmen wollen, Entscheidungen treffen wollen, sollte einem schon auch im Blut liegen.

00:07:22: Dann wird man sich auch wohlfühlen mit dann vielleicht den größeren Verantwortung.

00:07:26: Es war jedenfalls eine gewachsene Erkenntnis und nicht nur ein Moment der Füße.

00:07:31: Absolut,

00:07:31: es ist nicht nur einen Schritt!

00:07:33: Frau Seidermann, wie war das denn bei Ihnen?

00:07:35: Gab's besondere Herausforderungen oder auch Chancen auf Ihrem Weg zu und innerhalb der Fürstalpene?

00:07:43: Also mein Weg in die Fürstalkäne ist eher ein zufälliger Weg also net... sehr groß geplant.

00:07:50: Ich bin von der ursprünglichen Ausbildung her Wirtschaftspädagogik, also ich habe WIPED studiert und damit eigentlich was, was Klischeehaft sehr frauenlastig ist.

00:08:00: Man wird Lehrerin.

00:08:02: Allerdings braucht man für die Wirtschaftspädagogik wenn man in die Schule will Wirtschaftspraxis und ich hab dann natürlich gesucht und habe mich initiativ bei der Fürstulpine beworben und der Basis als Trainee im Finanzbereich begonnen.

00:08:21: Was bei mir vielleicht dazukommen, weil so manchmal ja in technischen Berufen oder in der Industrie es manchmal schwierig ist... Bei mir kommt dazu mit Finanzen-Controlling, das ist branchenunabhängig.

00:08:32: Das ist auch unabhängiger wie gross ein Unternehmen ist.

00:08:36: Das braucht man einfach!

00:08:37: Und damit hat's nicht wirklich die Berührungsängste oder Erschweige gegeben, dass ich mich da einfach initiativ bewerbe.

00:08:44: Das hat irgendwie Spaß gemacht und so bin ich nie in die Schule gekommen, seit mittlerweile über dreißig Jahren bei uns im Unternehmen.

00:08:52: Schade für die Schüler-Schülerinnen, gut für die Füßelpläne

00:08:55: ebenfalls!

00:08:57: Hatten Sie in Ihrer Karriere jemals so einen Moment wo Sie das Gefühl hatten sie müssen irgendwie mehr kämpfen als Ihre männlichen Kollegen um überhaupt gesehen zu werden?

00:09:07: Also ganz persönlich habe es nicht so empfunden eigentlich nicht.

00:09:10: Ich glaube es liegt aber auch daran, dass ich ein Mensch bin der keine halben Sachen mag.

00:09:16: Also ich mache etwas ganz oder gar nicht und wenn ich dann Aufgaben übertragen bekommen habe oder in einem Projekt geschickt worden bin, dann habe ich mich immer wirklich bemüht und geschaut das ich gute Arbeit leiste und eine gute Arbeit obliefe.

00:09:29: Und das ist schon gesehen worden und das ist entsprechend honoriert worden!

00:09:34: So haben sich heute einzelne Schritte einfach ergeben was schon ist Und das ist jetzt immer nur zum Teil, aber das war wie begonnen habe und wie dann meine ersten Schritte gemacht hab.

00:09:45: Ich war fast immer die einzige Frau oder wir waren vielleicht zu zweit in einem Team oder bei einer Ausbildung Und das mag für den einen oder die andere ungewöhnlich sein.

00:09:55: Ich hab's dann einfach nicht mehr gesehen mit der Zeit von dort und hab es auch nicht hinterfragt, vielleicht darf ich mich da bei meiner Mutter bedanken?

00:10:01: Die war keine hochgebildete Frau, aber die hat immer gesagt, wozu man kein Frau hat.

00:10:05: Und das ist ... Vielleicht, wenn du das vom Gleunerff mitkriegst, das hat dazu beigetragen, dass sie mir nicht so ist irgendwie ja, die einzige Frau da drinnen und dir für diese Zogen.

00:10:16: oder wie habe ich mich denn zu verhalten?

00:10:18: Und irgendwann sieht man's nicht mehr und irgendwann verhält man sich ganz normal Und dann wird Leistung auch gesehen.

00:10:25: Und normal soll es sein, dass Frauen dabei sind.

00:10:28: Frau Jungwirt ich komme nun gerne zu Ihnen.

00:10:30: Sie sind Geschäftsführerin im Bereich Railway Systems.

00:10:35: Welche Aufgaben reizen sie an ihrem Job?

00:10:38: Ja, ich möchte gerne auch ein bisschen ausholen wie es dazu gekommen ist und dann ergibt sich sozusagen was den Job besonders reizvoll macht.

00:10:44: Ich bin vor neunundzwanzig Jahren in die Fößalbina gekommen und habe in einem traditionellen Frauenbereich begonnen nämlich im Vertriebsinnendienst Was aber sicher geben hat und was für mich eine immense Bereicherung und ein Glück war dass ich die Chance hatte, über die Jahre verschiedene andere Aufgabengebiete zu übernehmen und auch Führungsrollen zu übernehmen.

00:11:03: Was letztendlich es mir ermöglicht hat, das ich an der Job viel Neues gelernt habe und meine Kompetenzen wirklich ausbauen könnte.

00:11:10: Und das ist so wie auch schon in den Vorgeschichten gesagt ein Prozess und eine Entwicklung, die dadurch bedingt ist, dass man zugreift ja?

00:11:18: Dass man einfach Chancen auch ergreift und offen ist, neue Aufgaben zu übernemen.

00:11:23: Das ist vielleicht noch ein bisschen der Bogen... Was reizt mich besonders?

00:11:27: Es ist die Arbeit mit Menschen in herausfordernden Situationen und komplexen Situation.

00:11:32: Und das betrifft jetzt nicht nur den internen Bereich, also Kollegen sondern auch mit Kunden einfach zu schauen wie kann ich schwierige Situationen zu einem Ziel bringen, zu einem guten Ende bringen indem ich versuche Interessen zu verstehen, Interessen auszugleichen und gemeinsame Lösungswege zu suchen.

00:11:49: Und das macht es wahnsinnig spannend!

00:11:52: Das ist heute auch noch ein großer Teil in meinem Job und das mache ich wahnsinnigt gern.

00:11:56: In Erinnerung bleiben dann natürlich die besonders herausfordernden Projekte die besonders schwierig waren was viel Einsatz gebraucht hat von allen Beteiligten wo der Gap auch sehr groß war wo man Interessen zusammenführen musste.

00:12:08: Und natürlich, und das ist das was ich eigentlich immer wollte.

00:12:11: Was sich so schön auch jetzt leben darf in meinem Top, ist der internationale Kontext also dieses Zusammenbringen von verschiedenen Kulturen und Interessen und Ländern und das is wahnsinnig spalt.

00:12:22: Das

00:12:24: braucht man da ja auch jemanden ein bisschen fördert.

00:12:26: wir haben schon bei Frau Richter gehört es gab eine Art Mentor.

00:12:29: wie war das denn bei ihnen?

00:12:30: welche Rolle hat nun sogenannte Mentoren oder Mentorinnen auf ihrem bisherigen Karriereweg gespielt?

00:12:37: Also tatsächlich eine große, und auch da wieder kann ich nur sagen.

00:12:39: Ich hatte wirklich immenses Glück!

00:12:41: In meinen ersten Jahren in der Vertriebsabteilung hatte ich eine Abteilungsleiterin die für mich eine informelle Mentorin war, weil zu der Zeit damals gab es kein formelles Mentorinnenprogramm.

00:12:50: Und ich hatte einfach die Chance vieles von ihr zu lernen und zwar nicht nur fachlich sondern vor allem auch in den sogenannten Softskills.

00:12:58: Da gehört dazu wie man sich als Frau in einem männerdominierten Umfeld bewegt.

00:13:02: Auch da wieder ist es waren nicht so sehr nur das Interne mit den Kollegen mit den Kollegen aus der Technik, wo es ein Männerdominiert ist oder in der Produktion.

00:13:09: Sondern ja auch auf der Kundenseite.

00:13:11: die Bahnindustrie ist ja auch eine traditionelle oder war – ich sage heute Gott sei Dank sie war – eine sehr männerdominierte Industrie und ich hatte einfach hier wirklich großes Glück!

00:13:21: Daher finde ich jetzt wirklich als absoluter richtigen Schritt dass die Fößalpine heute strukturell ein Mentoring Programme installiert, weil ich eben es schön finde dass es nicht im Zufall überlassen bleibt oder ein Glücksfall ist wie es bei mir war eine Mentorin zu haben.

00:13:39: Sondern das hier in einem gerade in einem Männern dominierten Umfeld gezielt Chancen für Frauen geschaffen werden und es ist für mich selbstverständlich dass sich in unserem mentorInnen-Programm in der voestalpine Metalle-Engineering division mich als Frau auch als Mentorinnen zur Verfügung stellen.

00:13:54: Also Mentorenprogramme sind essentiell für Karriere weh auch für Frauen, speziell für Frauen natürlich.

00:14:00: Ein wesentliches Element und eben gerade dafür da finde ich um Chancen zu geben und die Kompetenzen von Frauen sichtbar zu machen.

00:14:10: Herr Eibensteiner, ich möchte nun gerne Sie fragen aus CEO Sicht.

00:14:14: Welche Rolle spielt in das Thema Female Empowerment im voestalpine Konzern?

00:14:19: Und gibt es da ganz konkrete Ziele?

00:14:21: Ja, auf jeden Fall ein paar Mähen ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie und sollte damit auch in unsere Unternehmenskultur sich wiederfinden.

00:14:33: Und wir arbeiten intensiv daran den Frauenanteil in allen Bereichen der Fösterlbiene tatsächlich zu heben.

00:14:42: Wir sind ja ein technisches Unternehmen und die Zahl der weiblichen Bewerberinnen geringer als in vielen anderen Branchen.

00:14:53: Auf Ebene der Führungskräfte wollen wir bis zum Jahr zwanzig dreißig von vierzehn Prozent auf achtzehn prozent wachsen.

00:15:01: das klingt eigentlich sehr, sehr wenig aber das bedeutet dann zwanzich dreizig dass jede fünfte Führungskraft eine Frau sein wird und es ist ein klares Ziel.

00:15:12: dort Geht es auch ganz klar in diese Richtung, weil wir sind ja wirklich davon überzeugt das gemischte Führungsteams auch tatsächlich die besseren Erfolge bringen.

00:15:25: Und wo setzt die voestalpine an um wirklich gezielt mehr Frauen für eine Karriere im Konzern zu gewinnen und auch zu begeistern?

00:15:34: Ein wichtiger Teil ist natürlich die Positionierung am Arbeitsmarkt Und wir leisten auch intensive Informationsarbeit an den Schulen, auf Karrieremessen bis hin zu Teilnahmen.

00:15:50: An Netzwerkveranstaltungen und Frauen die Berufsschausen in der Füsterlbiene tatsächlich näherzubringen wie es in einem Industrie- und Technologiekonzern auch tatsächlich zugeht.

00:16:06: Gleichzeitig wollen wir natürlich bereits bei uns arbeitenden Frauen auch weiterqualifizieren und auch die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine berufliche Weiterbildung tatsächlich bieten.

00:16:20: Das heißt, der Rahmenbedingungen sind wichtig.

00:16:23: Informationsarbeit ist wichtig wie Sie gerade gesagt haben.

00:16:26: das sind wesentliche Faktoren um Frauen noch besser ansprechen zu können.

00:16:30: vielleicht machen wir es noch konkreter.

00:16:32: welche Rahmenbedinger oder sonstige Faktor sind denn ganz konkret?

00:16:37: Vielleicht haben sie ein paar Beispiele für uns.

00:16:40: Ja ich glaube ein wichtiges Thema ist ja auch immer die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

00:16:47: das hören wir immer wieder.

00:16:50: Hier versuchen wir natürlich sehr flexible Arbeits- und Teilzeitmodelle anzubieten, um das auch tatsächlich umsetzen zu können.

00:17:02: Auch wenn es in einem produzierenden Betrieb auf der Schicht zum Beispiel sicher ganz schwierig ist.

00:17:09: Wir bieten auch unseren Beschäftigten schon heute an mehreren Standorten mit Absichtbeschäftigte Kindergärten, Kinderbetreuung auch tatsächlich an.

00:17:21: und glaube ich auch dass Voraussetzungen das Frauenkarriere machen können zählt aber auch der respektvolle Umgang im täglichen Arbeitsleben dazu.

00:17:34: Und ich kann sagen aus meiner Sicht die Fürstalt bene da wirklich eine Null-Toleranzpolitik wenn es um jegliche Art von Diskriminierung geht und darauf legen wir hier auch sehr großen Wert.

00:17:49: Also was ich da ganz klar heraushör, ist dass quasi ein respektvolles Miteinander auf allen Ebenen und eben Female Empowerment wesentliche Erfolgsfaktoren in der Föster Penet sind.

00:18:01: Danke schön fürs erste!

00:18:02: Danke für das wirklich super spannende Gespräch.

00:18:05: Wir reden demnächst weiter über das Thema Female Empowement denn Welche Herausforderungen es jenen nächsten Jahren noch zu bewältigen gibt und welche Rollen Frauen in zehn Jahren im Konzern spielen werden, das besprechen wir in Teil zwei dieser Podcast-Episode.

00:18:23: Die drei wichtigsten Learnings aus unserem heutigen Gespräch jetzt wieder kurz für Sie lieber Hörerinnen zusammengefasst.

00:18:31: Female Empowerment ist zentraler Bestandteil in der Unternehmenskultur der Fürstalpine.

00:18:37: Gemischte Führungsteams sind ein wesentlicher Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg und Mitarbeiterinnen zu Friedenheit in der voestalpine.

00:18:47: Frauen sollen Karrierechancen mit Mut und Selbstvertrauen ergreifen, gerade auch im technischen Bereich.

00:18:54: Das war eine neue Folge von Mai Podcast.

00:18:57: Falls Sie noch kein Abonnent sind folgen sie unserem Podcast auf der Plattform wo Sie gerade zuhören.

00:19:03: Sollte das Spotify sein, gerne die Glocke aktivieren dann bekommt sie monatlich eine Erinnerung wenn es eine neue Folge gibt.

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